Die Trends von heute und morgen

So verändern KI, Streaming und smarte Geräte unseren Alltag

Noch vor wenigen Jahren galten Sprachassistenten, intelligente Brillen oder KI-gestützte Computer als Zukunftsmusik. 2026 sieht die Realität anders aus: Künstliche Intelligenz wandert direkt in Smartphones, Notebooks, Kopfhörer und Smart Glasses. Gleichzeitig verändert Streaming weiterhin unser Fernsehverhalten, während neue Geräte versuchen, Informationen immer unauffälliger in unseren Alltag einzubauen.

Mann mit Smart Glasses vor Laptop, Smartphone und Fernseher in einer vernetzten Multimedia-Umgebung mit KI und Augmented Reality.
Multimedia 2026: intelligenter, 
vernetzter und näher am Alltag als je zuvor.
Das Spannende daran: Viele dieser Entwicklungen sind keine Visionen mehr, sondern bereits heute verfügbar oder kurz vor dem breiten Durchbruch.

Künstliche Intelligenz wird direkt in Geräte eingebaut

Einer der wichtigsten Multimedia-Trends ist die sogenannte On-Device-KI. Dabei laufen bestimmte KI-Funktionen direkt auf dem Smartphone, Notebook oder einem anderen Endgerät und nicht ausschließlich in einem Rechenzentrum.


Moderne Prozessoren besitzen dafür spezielle Recheneinheiten, sogenannte NPUs – Neural Processing Units. Sie übernehmen KI-Aufgaben besonders effizient.

Das hat mehrere Vorteile: Anwendungen reagieren schneller, bestimmte Funktionen können auch ohne permanente Internetverbindung genutzt werden und sensible Daten müssen nicht zwangsläufig für jede Verarbeitung in die Cloud übertragen werden.

Neue AI-PCs kombinieren CPU, GPU und NPU, um immer mehr KI-Funktionen direkt auf dem Gerät auszuführen. Qualcomm bezeichnet genau diese lokale Verarbeitung inzwischen als zentralen Bestandteil einer neuen Generation von KI-PCs. (Qualcomm)

Für Nutzer bedeutet das beispielsweise:

  • Texte können direkt auf dem Rechner zusammengefasst werden.

  • Fotos lassen sich automatisch verbessern.

  • Sprache kann erkannt oder übersetzt werden.

  • KI-Assistenten können stärker mit lokalen Dateien und Anwendungen arbeiten.

  • Videokonferenzen profitieren von automatischer Geräuschunterdrückung und Bildoptimierung.

KI wird damit zunehmend weniger als einzelne Anwendung wahrgenommen. Sie wird vielmehr zu einem Bestandteil des Betriebssystems und der Hardware.

Smart Glasses entwickeln sich zum neuen Alltagsgerät

Das auf dem Beitragsbild wohl auffälligste Gerät ist die smarte Brille.

Smart Glasses unterscheiden sich von klassischen VR-Brillen vor allem dadurch, dass sie möglichst wie normale Brillen aussehen sollen. Einige Modelle besitzen Kamera, Mikrofone und Lautsprecher, andere können zusätzlich Informationen direkt im Sichtfeld anzeigen.

Der Markt wächst derzeit stark. IDC meldete für das erste Quartal 2026 rund 2,25 Millionen ausgelieferte Smart Glasses ohne Display, ein Wachstum von 167 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert IDC rund 13,6 Millionen Geräte dieser Kategorie. (IDC)

Auch in Deutschland steigt das Interesse. Laut Bitkom haben bereits 15 Prozent der Deutschen Smart Glasses ausprobiert, weitere 28 Prozent würden sie gerne nutzen. (Bitkom e. V.)

Mögliche Einsatzbereiche sind heute schon:

  • Fotos und Videos aufnehmen

  • telefonieren

  • Musik hören

  • Sprachassistenten nutzen

  • Navigationshinweise erhalten

  • Texte oder Gespräche übersetzen

  • Informationen zur Umgebung abrufen

Die nächste Entwicklungsstufe sind echte Augmented-Reality-Brillen, die digitale Informationen direkt in die reale Umgebung einblenden.

Genau das zeigt auch das Beitragsbild: Informationen über Sehenswürdigkeiten, Wetter oder Navigation könnten künftig erscheinen, ohne dass man dafür ständig das Smartphone aus der Tasche holen muss.

Datenschutz wird bei Smart Glasses zum entscheidenden Thema

So praktisch intelligente Brillen sein können, so groß sind auch die Datenschutzfragen.

Eine Kamera im Smartphone ist für andere relativ leicht erkennbar. Bei einer Brille kann dagegen unklar sein, ob gerade aufgenommen wird.

Laut Bitkom möchten 76 Prozent der Deutschen nicht unbemerkt von anderen Personen mit Smart Glasses aufgenommen werden. 82 Prozent halten es für wichtig, dass eine Brille deutlich anzeigt, wenn eine Aufnahme stattfindet. (Bitkom e. V.)

Hersteller müssen deshalb technische Lösungen entwickeln, die für Außenstehende nachvollziehbar machen, wann Kamera oder Mikrofon aktiv sind.

Gerade bei Smart Glasses dürfte Datenschutz deshalb künftig nicht nur eine gesetzliche Frage sein, sondern auch ein wichtiges Verkaufsargument.

Streaming hat das klassische Fernsehen überholt

Auch beim Fernsehen setzt sich ein langfristiger Wandel fort.

2026 streamen laut Bitkom 89 Prozent der Menschen in Deutschland Videos, Sendungen oder Filme über das Internet. Klassisches Fernsehen über Kabel, Satellit oder Antenne nutzen dagegen noch 81 Prozent. (Bitkom e. V.)

Streaming ist damit längst nicht mehr nur eine Alternative zum klassischen Fernsehen.

Dabei verändern sich auch die Geräte. Moderne Fernseher verbinden Streamingdienste, Mediatheken, Apps, lineares Fernsehen und zunehmend KI-Funktionen auf einer Oberfläche.

Künftig könnte KI beispielsweise noch stärker dabei helfen:

  • passende Filme oder Serien vorzuschlagen,

  • Inhalte automatisch zu übersetzen,

  • Untertitel zu erzeugen,

  • Bild und Ton an Raum und Nutzer anzupassen,

  • unterschiedliche Streamingdienste gleichzeitig zu durchsuchen.

Der Fernseher entwickelt sich damit immer mehr von einem reinen Empfangsgerät zu einer zentralen Multimedia-Plattform.

Kopfhörer werden zu intelligenten Assistenten

Auch Kopfhörer verändern sich deutlich.

Noise Cancelling, Transparenzmodus und Sprachassistenten sind heute bereits weit verbreitet. Der nächste Schritt ist eine stärkere Integration künstlicher Intelligenz.

IDC erwartet, dass KI-Assistenten, Echtzeitübersetzungen und neue Gesundheitsfunktionen zunehmend in sogenannte Hearables integriert werden. (IDC)

Das Interesse daran ist groß. Nach einer aktuellen Bitkom-Studie wünschen sich viele Nutzer Kopfhörer, die Gespräche in Echtzeit übersetzen können. (Bitkom e. V.)

Kopfhörer könnten damit künftig beispielsweise:

  • Gespräche live übersetzen,

  • gesprochene Inhalte zusammenfassen,

  • Hintergrundgeräusche intelligenter herausfiltern,

  • Stimmen gezielt hervorheben,

  • Nachrichten oder Termine vorlesen,

  • als Schnittstelle zu persönlichen KI-Assistenten dienen.

Aus einem einfachen Audiogerät wird so zunehmend ein persönliches Interface.

Smartphone, PC und Wearables wachsen zusammen

Ein weiterer großer Trend ist die stärkere Vernetzung verschiedener Geräte.

Heute nutzt man Smartphone, Notebook, Kopfhörer, Smartwatch und Fernseher oft noch als weitgehend getrennte Systeme.

Künftig könnten KI-Assistenten Informationen über mehrere Geräte hinweg koordinieren.

Qualcomm beschreibt diese Entwicklung als Übergang von einer gerätezentrierten zu einer agentenbasierten KI-Welt. Smartphones, PCs, Wearables, Kopfhörer und Smart Glasses könnten dabei gemeinsam als ein verbundenes System arbeiten. (Qualcomm)

Ein Beispiel:

Man fragt morgens die Smart Glasses nach dem Wetter, lässt sich unterwegs über die Kopfhörer an einen Termin erinnern und setzt später die Arbeit am Notebook fort, ohne Informationen erneut suchen zu müssen.

Die einzelnen Geräte treten dabei zunehmend in den Hintergrund.

Auch Multimedia-Inhalte selbst verändern sich durch KI

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Geräte, sondern auch die Produktion von Inhalten.

Bilder, Videos, Stimmen und Musik lassen sich bereits heute teilweise automatisiert erzeugen oder bearbeiten.

KI kann beispielsweise:

  • Videos schneiden,

  • Stimmen übersetzen,

  • Untertitel erstellen,

  • Bilder generieren,

  • Musik komponieren,

  • Animationen erzeugen,

  • bestehendes Material restaurieren oder verbessern.

Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Transparenz.

Bitkom berichtet, dass sich neun von zehn Befragten eine Kennzeichnung von KI-generierten Filmen oder Serien wünschen. (Bitkom e. V.)

Damit entsteht eine neue Herausforderung: Technisch erzeugte Inhalte werden immer besser, gleichzeitig wird es schwieriger zu erkennen, was echt, bearbeitet oder vollständig künstlich erzeugt wurde.

Augmented Reality könnte das Smartphone teilweise ersetzen

Smartphones haben in den vergangenen Jahren viele andere Geräte ersetzt: Kamera, Navigationsgerät, Musikplayer, Wecker oder Taschenrechner.

Die nächste Frage lautet deshalb: Welches Gerät könnte langfristig bestimmte Smartphone-Funktionen übernehmen?

Ein möglicher Kandidat ist die AR-Brille.

Google zeigte 2026 beispielsweise konkrete Android-XR-Brillen mit Funktionen wie automatischer Übersetzung und Integration weiterer Geräte. (IDC)

Vorstellbar wäre künftig, dass Nutzer direkt im Sichtfeld sehen:

  • Navigationspfeile

  • eingehende Nachrichten

  • Übersetzungen

  • Produktinformationen

  • Termine

  • Wetter

  • Informationen zu Gebäuden oder Sehenswürdigkeiten

Das Smartphone dürfte deshalb nicht kurzfristig verschwinden. Bestimmte Aufgaben könnten sich aber zunehmend auf andere Geräte verteilen.

Nicht jede Zukunftsvision wird automatisch Realität

Trotz aller Fortschritte bleibt ein wichtiger Punkt: Nicht jede neue Technologie setzt sich automatisch durch.

Bei Smart Glasses spielen beispielsweise Gewicht, Akkulaufzeit, Preis und Datenschutz eine große Rolle.

Bei KI wiederum stellen sich Fragen nach Datenschutz, Urheberrecht, Energieverbrauch und Zuverlässigkeit.

Und auch beim Streaming zeigt sich, dass Verbraucher nicht unbegrenzt viele Abonnements bezahlen möchten.

Technischer Fortschritt allein reicht deshalb nicht aus. Neue Geräte und Dienste müssen im Alltag einen tatsächlichen Nutzen bieten.

Fazit: Multimedia wird persönlicher, intelligenter und unsichtbarer

Die wichtigsten Multimedia-Trends der kommenden Jahre lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen:

Technologie wird immer stärker in den Alltag integriert.

Künstliche Intelligenz läuft direkt auf Geräten. Kopfhörer werden zu Übersetzern und Assistenten. Smart Glasses bringen digitale Informationen direkt ins Sichtfeld. Fernseher werden zu umfassenden Streaming-Plattformen und verschiedene Geräte arbeiten zunehmend zusammen.

Die eigentliche Zukunft des Multimedia-Bereichs besteht deshalb vermutlich nicht aus einem einzelnen revolutionären Gerät.

Viel wahrscheinlicher ist eine Welt, in der Smartphone, Computer, Fernseher, Kopfhörer und Brille immer stärker miteinander verschmelzen und digitale Informationen genau dann bereitstellen, wenn sie benötigt werden.

Aufrüsten statt ausmustern

Aufrüsten statt ausmustern

Schwächelnde PCs und Laptops müssen nicht gleich entsorgt werden



SSDs sind elektronische Speichermedien
mit sehr schnellen Zugriffszeiten und geringem
Stromverbrauch.
Foto: djd/Samsung/SE7ENTYN9NE
(djd). Es gibt viele Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten und unnötigen Müll zu vermeiden. Schwächelnde, aber funktionsfähige PCs und Laptops etwa kann man mit geringem Aufwand und kostengünstig wieder flott machen, statt sie auszumustern. Hier die fünf besten Tipps:

1. SSD-Festplatten machen müden Rechnern Beine

Einen Performance-Schub liefert der Einbau einer Solid-State-Drive (SSD), der modernen Variante der Festplatte. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Speichermedium mit sehr schnellen Zugriffszeiten und weniger Stromverbrauch. Der Einbau lässt sich auch ohne technisches Wissen problemlos durchführen. "Der Computer braucht danach zum Hochfahren nur noch ein Viertel der Zeit, große Datenmengen sind etwa zehnmal so schnell kopiert", erklärt Samsung-Expertin Susanne Hoffmann.

2. Lebenszeit von Laptop-Akkus verlängern

Ist der Laptop längere Zeit nicht in Gebrauch, sollte er mit 70 bis 80 Prozent der Akkuleistung in kühlen Räumlichkeiten aufbewahrt werden. Moderne Akkus überladen in der Regel nicht - dennoch sollte man das Ladekabel entfernen, wenn der Akku vollgeladen ist. Ist eine Steckdose in der Nähe, sollte im Netzbetrieb statt mit Akku gearbeitet werden.

3. Speicher aufräumen

Über die Jahre sammeln sich zahlreiche Programme und Tools auf dem Rechner. Sie machen ihn langsam, ob sie genutzt werden oder nicht. Der Pfad "Systemsteuerung" und dann "Programme und Funktionen" zeigt an, welche Software sich auf PC oder Laptop befindet. "Programme, die nicht länger benötigt werden, kann man hier direkt deinstallieren", erklärt Susanne Hoffmann.

4. Festplatte defragmentieren und temporäre Dateien löschen

Werden Dateien auf einem Computer mit HDD-Festplatte gelöscht, entstehen Lücken, die mit neuen, nicht zugehörigen Files besetzt werden. Das Ergebnis: Dateien, die eigentlich zusammengehören, liegen nicht nebeneinander, der Rechner benötigt mehr Zeit für das Auslesen. Die Festplatte zu defragmentieren schafft hier Abhilfe. Dabei werden Lücken geschlossen und die Dateien neu angeordnet. In der Windows-Suche dazu "Defragmentieren" eingeben und die Anwendung starten. Auch temporäre Dateien lassen sich über das Suchfeld auffinden und entfernen. "Bei einer SSD machen sich fragmentierte und temporäre Dateien auch langfristig nicht negativ bemerkbar, die Zugriffszeiten bleiben konstant kurz", betont Susanne Hoffmann.

5. Reparieren und weiterverwenden statt neu kaufen

Funktionieren der alte PC oder Laptop gar nicht mehr, kann ein Fachmann oftmals einzelne Teile austauschen und dabei gleich um neuere Technik aufrüsten. Auch lassen sich viele gebrauchte Komponenten an neuen Geräten nutzen.

Vertrauen ist gut, vorbeugen ist besser

Vertrauen ist gut, vorbeugen ist besser

Für die dunkle Jahreszeit kurzfristig ein Alarmsystem nachrüsten



Alarmsysteme auf Funkbasis lassen sich kurzfristig
nachrüsten und einfach bedienen.
Foto: djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH
(djd). In der dunklen Jahreszeit sind sie wieder auf ausgedehnten Beutezügen unterwegs: Die früh einsetzende Dämmerung in Herbst und Winter verleitet Einbrecher erfahrungsgemäß zu verstärkten Aktivitäten. Oft kundschaften sie ihre potenziellen Opfer schon Tage vorher aus. Viele Eigenheimbesitzer machen es den Ganoven dabei allzu leicht. Wenn Fenster und Türen über keinerlei Sicherheitsausstattung verfügen, lassen sich die Zugänge mit etwas Erfahrung binnen Sekunden öffnen - und schon sind die Täter im Haus.

Folgen eines Einbruchs wirken oft lange nach

Während die materiellen Schäden eines Einbruchs durch die Hausratversicherung abgedeckt sind, wirken die psychischen Folgen oft lange nach, sagt Ralf Mikitta, Sicherheitsberater des Verbandes für Wohneigentum Baden-Württemberg und Experte beim Anbieter Micycle: "Das eigene Sicherheitsgefühl wird bei vielen Opfern so beeinträchtigt, dass sie später sogar umziehen müssen, da sie es im bisherigen Haus nicht mehr aushalten." Allein darauf zu vertrauen, dass man von den Einbrechern schon verschont bleibe, reiche daher nicht aus, so der Fachmann weiter: "Vorbeugung und Investitionen in die Sicherheit sind in jedem Fall empfehlenswert, außerdem fördert der Staat die Nachrüstung von Sicherheitssystemen weiterhin finanziell." Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro sind möglich, abhängig von der Gesamthöhe der Investition. Voraussetzung ist unter anderem, dass die installierte Sicherheitstechnik nach der Norm EN 50131 zertifiziert ist und der Antrag vor der Installation gestellt wird. Unter www.alarmanlage-einbruchschutz.de gibt es mehr Informationen dazu sowie eine Checkliste mit zehn nützlichen Tipps für die eigene Sicherheit.

Elektronische Sicherung auf Funkbasis schützt das Zuhause

Als zugelassenes System, das sich zudem recht kurzfristig nachrüsten lässt, empfiehlt Mikitta einen elektronischen Schutz auf Funkbasis. "Dabei werden neuralgische Punkte wie Fenster und Türen im Erdgeschoss abgesichert. Die Systeme erkennen Zugriffe von außen zuverlässig und schlagen die Täter mit lauten Alarmgeräuschen in die Flucht." Technisch ausgereifte Lösungen wie etwa die Listener-Alarmanlagen aus der Schweiz können auf diese Weise verhindern, dass die Täter überhaupt erst ins Eigenheim gelangen. Ein weiterer Vorteil der Funkanlagen ist, dass zur Montage noch nicht einmal nachträglich Steuerleitungen verlegt werden müssen.


Neues Schuljahr, neues Glück

Mit Unterstützung aus dem Internet starten Kinder motiviert in den Schulalltag

Die Videos auf der Online-Lernplattform sind
auf die Anforderungen der jeweiligen Altersstufe
zugeschnitten.
Foto: djd/sofatutor.com/Getty
(djd). Ein neues Schuljahr ist für die meisten Kinder ein Neubeginn: Schlechte Noten auf dem Zeugnis sind vergessen, in den Ferien konnten sie abschalten und nun freuen sie sich auf das Wiedersehen mit den Mitschülerinnen und Mitschülern. Für Eltern kommt es jetzt darauf an, die frische Motivation ihrer Sprösslinge zu nutzen und sie kontinuierlich durch das Schuljahr zu begleiten. Zum nachhaltigen Lernerfolg ohne böse Überraschungen können heute vor allem auch digitale Medien beitragen - mit ihnen lernen Kinder am liebsten. Für die Eltern bedeutet der Einsatz digitaler Hilfsmittel eine echte Entlastung in einem oftmals stressigen Alltag. Besonders in ländlichen Regionen stehen andere Nachhilfeangebote als das Internet oft gar nicht zur Verfügung.

Mit Videos flexibel lernen

Eine unterstützende Online-Lernplattform für Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse bis zum Abschluss ist etwa sofatutor.com. Damit können die Kinder und Jugendlichen lernen, wann und wo sie wollen. Die Lerninhalte werden durch hochwertige Erklär- und Übungsvideos vermittelt und durch Übungen sowie Arbeitsblätter zum Ausdrucken gefestigt. Das Besondere an den Videos: Sie fassen die jeweiligen Lerninhalte prägnant zusammen, orientieren sich an den aktuellen Lehrplänen der Bundesländer und sind durchschnittlich drei bis zehn Minuten lang. Insgesamt stehen weit mehr als 12.000 Lernvideos in 13 Fächern zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Plattform, um sich auf Prüfungen, Tests und den Unterricht vorzubereiten, die Hausaufgaben zu erledigen oder kontinuierlich zu lernen. Die Videos sind auf die Anforderungen der einzelnen Klassen- und Niveaustufen zugeschnitten.

Unkomplizierte Lernkontrolle und Möglichkeit zum Chatten

Kinder sollten sich selbst fragen: Habe ich den Lerninhalt einer Lektion wirklich kapiert? Besonders nützlich ist dafür die Möglichkeit der unkomplizierten Lernkontrolle. Die Übungsaufgaben und Arbeitsblätter zu jedem Video zeigen, ob man den Stoff des Videos richtig verstanden hat. Da alle Videos beliebig oft angeschaut werden können, kann jeder Nutzer und jede Nutzerin den Stoff im eigenen Tempo solange wiederholen, bis er wirklich sitzt. Bei Problemen mit den Hausaufgaben oder anderen offenen Fragen können Schülerinnen und Schüler von Montag bis Freitag zusätzlich einen Hausaufgaben-Chat in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Biologie, Physik und Chemie nutzen, in dem ihnen erfahrene Lehrerinnen und Lehrer weiterhelfen. Fazit: Mit digitaler Unterstützung sollte es bei den nächsten Halbjahres- und Jahreszeugnissen keine Überraschungen oder Verschlechterungen geben.

Selbstfahrende Autos, Roboter und ein Heilmittel gegen Krebs

Aktuelle Umfrage: Das sind die Wissenschaftshoffnungen und Ängste der Deutschen

Ein Roboter, der die Hausarbeit erledigt? Jeder zweite
Bundesbürger hält diese Vision für sehr wahrscheinlich,
so eine aktuelle Umfrage.
Foto: djd/3M/Getty Images/peepo
(djd). Selbstfahrende Autos, die uns Zeit geben, am Steuer ein Nickerchen zu machen oder E-Mails zu beantworten. Ein Heilmittel, das endlich den Krebs besiegt. Roboter, die uns am Arbeitsplatz ebenso wie im Haushalt viele lästige Aufgaben abnehmen. Das klingt wie das Drehbuch für einen Science-Fiction-Film - beschreibt jedoch die Erwartungen, welche die Bundesbürger an die Wissenschaft haben. Zu diesen Resultaten kommt eine repräsentative Befragung im Auftrag von 3M.

Die Top 5 der Technikhoffnungen

Welche technologischen Durchbrüche der Wissenschaft werden die Bundesbürger noch zu ihren Lebzeiten erleben? So lautete eine zentrale Frage der Studie. Zwei von drei Bundesbürgern (67 Prozent) sind sich sicher, dass sie selbstfahrende Autos auf den Straßen erleben werden. Immerhin 61 Prozent halten Erfolge der Wissenschaft beim Kampf gegen Krankheiten wie Krebs und Diabetes für realistisch. Jeder zweite (48 Prozent) ist überzeugt, noch den Durchbruch der Robotertechnik verfolgen zu können. Weltraumtourismus (45 Prozent) und das Klonen von Menschen (23 Prozent) runden die Top 5 der Technikerwartungen ab.

Die Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern ist Teil einer jährlichen Befragung von insgesamt 14.000 Menschen in 14 Ländern rund um den Globus. Sie bildet die Grundlage für den State of Science Index (SOSI), mit dem 3M die Einstellung der Menschen zu wissenschaftlichen Themen untersucht. Diejenigen, die ihr Interesse an der Wissenschaft bekundet haben, fasziniert die Idee, dass der Fortschritt zukünftigen Generationen zugutekommen (62 Prozent) und wichtige Weltprobleme lösen wird (43 Prozent). Allerdings stellt die Studie auch deutliche Vorbehalte und Ängste fest. Besonders häufig nannten die befragten Deutschen dabei Sorgen vor dem Klonen von Menschen (93 Prozent), der Gentechnik (87 Prozent) und dem Genfood (85 Prozent).

Deutsche möchten gerne mehr über Wissenschaft erfahren

Die Deutschen scheinen zur Wissenschaft also ein ambivalentes Verhältnis zu pflegen. Die Zahlen legen nach Einschätzung von 3M nahe, dass es vor allem an einem fehlt: einer transparenten und kontinuierlichen Information über wissenschaftliche Forschung und die dabei erzielten Fortschritte. Bemerkenswert: 85 Prozent der Deutschen geben zu, dass sie wenig bis gar nichts über Wissenschaft wissen. Gleichzeitig sagen fast genauso viele, dass sie gerne mehr über Wissenschaft erfahren möchten. Neun von zehn Befragten weltweit wünschen sich insbesondere eine leicht verständliche Vermittlung wissenschaftlicher Themen. Auch in Deutschland, so die Analyse des Multitechnologiekonzerns, braucht die Wissenschaft also dringend mehr Befürworter.

6 Tipps, wie IP-Kameras das Zuhause sicherer machen

Auch von unterwegs sehen, ob zu Hause alles in Ordnung ist: IP-Kameras für mehr Sicherheit sind heute erschwinglich geworden und einfach zu installieren.


Mit dem Paketboten sprechen, selbst wenn man
gerade unterwegs ist: IP-Kameras bieten viele Vorteile,
noch über den Einbruchschutz hinaus.
Foto: djd/ASSA ABLOY
(djd). Viele Hausbesitzer kennen dieses ungute Gefühl, wenn sie gerade im Büro sitzen oder sogar über mehrere Wochen verreist sind: Ist zu Hause alles in Ordnung? Tierbesitzer fragen sich zudem, was die vierbeinigen Lieblinge gerade anstellen, wenn sie allein im Haus sind. Mit einer IP-Kamera können Sie für mehr persönliche Sicherheit sorgen und haben jederzeit die eigenen vier Wände im Blick. Wir beantworten sechs oft gestellte Fragen.

1. Ist die Installation einer IP-Kamera kompliziert?

Ganz im Gegenteil! Viel mehr als eine freie Steckdose und ein WLAN in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung brauchen Sie nicht, um eine Überwachung per IP-Kamera zu nutzen. Die Technik ist heute nicht nur erschwinglich geworden, sondern auch schnell zu installieren und einfach zu bedienen. Die Handhabung ist im Grunde selbsterklärend. Besonders praktisch sind die entsprechenden Smartphone-Apps, die viele Hersteller für ihre IP-Kameras anbieten. Damit können Sie etwa Video- und Audiofunktionen auch von unterwegs nutzen.

2. Wie kann eine IP-Kamera den Einbruchschutz unterstützen?

Die Kameraüberwachung ersetzt nicht eine Alarmanlage oder mechanische Sicherheitstechnik für Fenster und Türen - doch sie stellt eine sinnvolle Ergänzung dar. Daher sollten Sie beim Kauf auf die Ausstattungsdetails achten. Praktisch sind IP-Kameras, die nicht nur Bilder aufnehmen können, sondern etwa auch über ein integriertes, helles Spotlight und eine lautstarke Sirene verfügen. In Kopplung mit einem Bewegungsmelder können diese Ausstattungselemente etwa bei der Yale All-in-one-Kamera laut Alarm schlagen, wenn sich jemand Ihrem Zuhause nähert. So lassen sich vielfach Täter in die Flucht schlagen, noch bevor sie sich Zutritt zum Haus verschaffen können.

3. Welche weiteren Vorteile bietet eine IP-Kamera neben dem Schutz vor Einbrechern?

In vielen alltäglichen Situationen kann die Kameratechnik hilfreich sein. Etwa wenn ein Paketbote vor der Haustür steht, aber niemand zu Hause ist. In diesem Fall könnten Sie bei einer IP-Kamera an der Haustür mit der entsprechenden Smartphone-App den Boten sehen und per Audioverbindung mit ihm sprechen - etwa um einen Ablageort für das Paket zu vereinbaren. Innen bieten die Kameras ebenfalls viele Komfortmöglichkeiten. Zum Beispiel können Sie von unterwegs mit Ihrer Familie kommunizieren und sie dabei sehen. Oder Sie könnten auch überprüfen, was Ihr Haustier gerade anstellt.

4. Sind IP-Kameras für innen und außen geeignet?

Das hängt natürlich vom jeweiligen Modell und seiner Ausstattung ab. Daher lassen Sie sich am besten zum geplanten Verwendungszweck beraten, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

5. Darf ich einfach so eine Kamera außen installieren?

Ja und nein. Rechtlich ist klar vorgegeben, dass die Kamera nur Aufnahmen von Ihrem privaten Grundstück anfertigen darf. Das müssen Sie bei der Installation in jedem Fall beachten.

6. Können IP-Kameras auch ins Smart Home eingebunden werden?

Auch das hängt vom jeweiligen Kameramodell ab. Viele Geräte bieten diese Vernetzungsmöglichkeit für noch mehr Komfort und Sicherheit. Bei der Yale All-in-one-Kamera etwa ist die Verbindung mit entsprechenden Smart-Living-Lösungen [https://www.yalelock.de/de/yale/yale-startseite-de/yale-smart-living/] ganz einfach möglich. Ebenso ist die Verbindung mit Amazon Alexa möglich - so können Sie die Technik noch einfacher per Sprachbefehl bedienen.

Clevere Helfer

Senioren: Spezielle Handy-Apps können den Umgang mit dem Smartphone vereinfachen

Bei vielen Menschen lassen altersbedingt Fingerfertigkeiten
und Sehvermögen nach. Dann können spezielle Programme Hilfe leisten.
Foto: djd/emporia Telecom/Katharina Schiffl
(djd). Die schnelle Sprachnachricht an den Enkel, das Foto aus dem Urlaub für die Walking-Gruppe: Smartphones mit ihren zusätzlichen Apps sind sehr flexibel einsetzbar. Auch Senioren nutzen ihr Handy längst nicht mehr nur zum Telefonieren oder zum Versenden von SMS-Nachrichten. WhatsApp beispielsweise fungiert immer häufiger als Familien-Nachrichten-Zentrale.

Lauschen statt lesen

Bei vielen Menschen lassen altersbedingt Fingerfertigkeiten und Sehvermögen nach. Dann können spezielle Programme Hilfe leisten. Im Trend liegen etwa Sprachnachrichten und Vorlese-Apps, die Texte, Webinhalte und sogar ganze Bücher konvertieren und vorlesen. Die App "Speechnotes" beispielsweise ist eine einfach zu bedienende, kostenfreie Diktiersoftware, die das gesprochene Wort in einen geschriebenen Text umwandelt. Die Texte lassen sich speichern, ausdrucken und als E-Mail versenden - auch ohne zu tippen. Mit der kostenfreien Anwendung "Voice Aloud Reader" dagegen kann sich der Nutzer Texte vorlesen lassen. Zusätzlich benötigt wird dabei eine Text-in-Sprache Anwendung, etwa von Google, um Sprechgeschwindigkeit und Lautstärke einzustellen. Die "Mach dein Smartphone einfach"-App vom Seniorenhandy-Hersteller Emporia wiederum macht aus der Bedienoberfläche eines Android-Smartphones ein leicht verständliches Handy. Das Einrichten der Anwendungen ist einfach, bei Unsicherheiten können Kinder oder Enkel meist aushelfen. "Smartphones und Apps werden zunehmend darauf ausgelegt, das Leben zu vereinfachen. Gerade für ältere Menschen spielt die verbesserte Sprachsteuerung eine große Rolle", meint Eveline Pupeter von Emporia. Wer als Senior in der digitalen Kommunikationswelt am Ball bleibe, für den werde das Leben in vielen Bereichen einfacher.

Fit und mobil bleiben - auch im Kopf

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es kleine digitale Helfer, die Freude bringen und nebenbei geistig fit halten. Unter dem Stichwort "Gehirnjogging" finden sich im Internet viele Apps, die das Erinnerungsvermögen fördern und die Konzentrationsfähigkeit stärken. Wer sich dagegen gern mit Zahlen und Buchstaben umgibt, wird auf seinem Smartphone viel Spaß an Rätsel- und Sudoku-Apps haben. Um das Beste aus dem großen Angebot des Internets zu filtern, können sich Senioren mit ihren Kindern und Enkeln zusammensetzen und gemeinsam eine Auswahl treffen.